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Energie plus Erholung: Gesunde Pausensnacks fürs Büro
Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach: Spätestens gegen 13 Uhr knurrt der Magen so laut und schmerzhaft, dass die guten Vorsätze dahin sind und angesichts der knappen Zeit die Döner- oder Frittenbude um die Ecke angesteuert wird. Die Reue kommt rasch: Mit vollem, aufgeblähtem Bauch und einer lähmenden Müdigkeit arbeitet es sich mindestens genauso schlecht wie mit einem leeren Bauch. Dabei liegt die gesunde Mitte so nah: Kleine Snacks zwischendurch und eine clevere Mittagsmahlzeit machen Schluss mit Völlegefühl und Kohldampf.

Ernährungsexperten schlagen die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der kulinarischen Gepflogenheiten deutscher Büroangestellter: Fettige Currywürste mit Fritten, Döner, kalorienreiche Spaghetti Bolognese oder panierte Schnitzel wandern zwischen 12 und 14 Uhr besonders eifrig auf die Teller und werden hektisch hinunter geschlungen. Die Eile macht sich nicht bezahlt: Ist der Körper mit der Verdauung überfordert, entzieht der dem Gehirn Sauerstoff, Blut und Energie - die Arbeit geht also deutlich langsamer voran und fällt zudem unnötig schwer. Deshalb gilt es zum einen, das Mittagstief von Vorneherein zu vermeiden und bei größerem Hunger zu einem ausgewogenen, fettarmen, aber sättigenden Snack zu greifen.

Die beste Basis für eine gesunde Mittagsmahlzeit ist ein gesundes Frühstück. Das Frühstück sollte den Status eines festen Rituals erhalten. Wer gut frühstückt, legt automatisch mehr Leistungsstärke an den Tag und ist weniger anfällig für den kleinen Hunger zwischendurch. Nagt der doch mal an den Magenwänden, ist dies keine Schande und muss beachtet werden.

Daher sollte immer ein Vorrat an haltbaren, vollwertigen Knabbereien im Büroschrank lagern, die auch während dem Telefonieren oder beim Tippen genascht werden können: Nüsse, Müsliriegel, Äpfel, Studentenfutter oder Trockenobst tanken die Akkus auf und enthalten wichtige Vitamine und Mineralien. Bei den Müsliriegeln sollte aber auf eine fettarme Zusammensetzung und eine Süßung mit natürlichen Fruchtzuckern geachtet werden. Viele Müsliriegel sind nicht minder kalorienreich als Schokolade oder Kekse.

Apropos Kekse: Wer es sich angewöhnt hat, nachmittags ein Hefeteilchen oder ein Stück Kuchen zu schlemmen, sollte dies durch eine Schüssel Müsli oder Vollkornkekse zu ersetzen versuchen. Vor allem die süßen Plunder aus den beliebten Selbstbedienungsbäckereien haben wegen der Schnellbackhefe und der industriellen Herstellung eine blähende Wirkung und sind überfrachtet mit künstlichen Zusatzstoffen. weiter lesen

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